Rezepte & Tipps von Stefan persönlich

Lieblingsrezepte sowie Geheimtipps und Tricks aus meiner ganz persönlichen Küche

Mein Rezept für die saftigsten Spareribs

Super leckere und saftige Spareribs die bei allen dauerhaft für Begeisterung sorgen.

Du brauchst hierzu eigentlich nicht zwingend einen Grill, ein Ofen mit Umluft reicht aus.

Ich konnte schon viele unserer Kunden begeistern, sie genau so zuzubereiten. Probiert es mal aus, es lohnt sich.

Drei meiner derzeitigen Lieblinge:

Hier stelle ich euch drei meiner Lieblingsrezepte vor.

1. Ein herrliches Chateaubriand. Perfekt für ein Dinner zu zweit und immer wieder ein Genuss.

2. Ein Champagner-Basilikum-Granité (gekratztes Champagner-Eis). Perfekt als Aperitif oder bei mehrgängigen Menüs ideal vor der Hauptspeise, um den Appetit neu anzuregen.

3. Selbstgemachte Chilisauce. Die könnt ihr während des Einkoches perfekt auf euren Geschmack und eure Schärfe abstimmen und sie hält euch im Kühlschrank 10-12 Monate.

Zu den Rezepten gelangt ihr auch durch Klick auf das jeweilige Bild.


Lebensmittel sind kostbar:

"Behandle jedes Lebensmittel mit Respekt. Unsere Erde braucht oftmals Monate, teilweise Jahre, bis die Lebensmittel erntereif oder bereit zur Verarbeitung sind. Leider landet - was vielen auch bewußt ist - viel zu viel in unseren Mülleimern. Dabei läßt sich vieles was wir oftmals wegschmeißen noch verarbeiten. Ein paar Hinweise und Ideen hierzu habe ich euch aufgeschrieben."

Habt ihr gewußt, dass man für ein Brot mit ungefähr einem Kilo Gewicht eine Ackerfläche von mindestens einem Quadratmeter pro Brot benötigt? Also im Idealfall. Meistens noch weniger, je nachdem um welche Getreideart es sich handelt und zu welchem Mehltyp wie Weizenmehl oder Roggenmehl es später verarbeitet wird.

Die Aussaat von Winterweizen beginnt im September bis Oktober, die Ernte erst im Jahr darauf im Juli bis August.

Es vergeht also gut ein Dreiviertel Jahr, bis unsere "Erde" uns die Zutat für rund 1 kg Brot und durch mindestens 1 qm Anbaufläche liefert.

Und alleine in Deutschland essen Millionen Menschen täglich Brot. Übertragt dies in euren Gedanken einfach mal auf die ganze Welt. -

Dennoch wird täglich soviel Altbrot einfach weggeschmissen, ohne diesen Aspekt zu berücksichtigen.

Dazu kommen oftmals noch andere Zutaten im Brot die mit entsorgt werden wie beispielsweise Sonnenblumenkerne, Leinsaat und vieles mehr.Dabei kann altes Brot zu so vielem anderen verarbeitet werden.

Oftmals hilft es ein älteres eingetrocknetes Brot bei +180°C im Ofen bei Ober-/Unterhitze auf dem Rost bei mittlerer Schiene für 10 Minuten wieder "aufzufrischen". Oder man macht Brotknödel oder Semmelbrösel zum Panieren daraus. Altbrot kann auch zu einem sogenannten Brühstück verarbeitet werden, was neu gebackenen Broten hinzugegeben wird und diesen eine sehr viel längere Haltbarkeit verleiht.

So verhält es sich mit vielen Lebensmitteln. Den Strunk von Broccoli kann man schön in Scheiben schneiden und in der Pfanne schwenken und braten. Oftmals landet dieser aber ebenfalls unbeachtet im Bio-Müll. Oder man koch Karotten- und Kartoffelschalen zu einem Gemüsefond ein, bevor sie endgültig entsorgt werden.

Es lohnt sich also oftmals darüber nachzudenken, was man vor der Entsorgung noch alles mit vermeintlichen "Resten" zaubern kann.


Viel intensivere Pfifferlinge - Mein Geheimtipp

Wenn bald, Ende Mai (spätestens Ende Juni, je nach Witterung) die Pfifferling-Saison bis in den frühen Herbst startet, habe ich bereits jetzt den Tipp überhaupt für alle Liebhaber, wie ihr den besonderen Kick aus diesen herausholen könnt.

Beobachtet auf jeden Fall den Wetterbericht und sucht euch einen Tag heraus, der sonnig und warm werden soll.

Die Pfifferlinge könnt ihr zunächst - auch wenn viele andere Meinungen existieren - problemlos unter kaltem Wasser abspülen und von Erde befreien. Legt die Pfifferlinge anschließend auf ein großes Holzbrett oder Teller. Darunter legt ihr zuvor noch Küchenpapier. Die Pfifferlinge sollten keinen "Turm" bilden, sondern wirklich schön verteilt nebeneinander auf eurem Holzbrett oder Teller liegen.

Stellt die Pfifferlinge anschließend - wenn ihr sie abends essen wollt - bereits morgens um 10 Uhr in die pralle Sonne, am besten Südseite, wo sie den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sind.

Dadurch entzieht ihr den Pfifferlingen das Wasser und sie trocken aus. Wie bei einer Reduktion die man einkocht, konzentrieren sich dadurch die Geschmacksstoffe.

Nach 6-8 Stunden sind die Pfifferlinge so weit. Erhitzt anschließend eine große Pfanne (keine Grillpfanne) auf höchster Stufe. Die Pfanne sollte groß genug sein um auch dafür Sorge zu tragen, dass sich die Pfifferlinge nicht türmen.

Gebt anschließend nur ein wenig Öl in die Pfanne und die Pfifferlinge mit hinzu. Bitte sparsam, damit das Öl nicht von den Pfifferlingen aufgesogen wird.

Bratet sie schön scharf an, salzt und pfeffert sie nach belieben noch während des Bratvorgangs in der Pfanne. Wer will kann gegen Ende, also kurz vor dem gewünschten Bräunungsgrad, die Hitze reduzieren und noch ein kleines Stück Butter mit schwenken.

Ein unglaublicher Geschmack.

Empfehlungen von mir:

Eines meiner Lieblings-Olivenöle.

Basic Textur Zitronenfaser.
Hiermit kannst du unter anderem kinderleicht alles andicken. Egal ob kalt oder warm.

Zitronennudeln aus Apulien. Ein herrlich erfrischender Geschmack in der Küche